Migrations-Heuchler

16. Februar 2025von 17,6 Minuten Lesezeit

Es ist still geworden, um den Migrationspakt und auch den entwickelten Flüchtlingspakt. Stattdessen wird viel über „Abschiebung“ diskutiert. Aber noch gibt es sie, und noch werden sie genutzt aber auch missbraucht für ganz andere Zwecke.

Aber statt die Begriffe Flüchtling und Migrant zu schärfen, tun diese „Pakte“ offensichtlich viel um die Grenzen zu verwischen, statt sie zu schärfen. Und so ist es ganz offensichtlich notwendig, die Unterschiede, Ursachen und Rezepte zur Behandlung einmal gründlicher zu untersuchen, mit für viele vielleicht überraschenden Erkenntnissen.

Eine Analyse dieser unverbindlichen Vereinbarungen zeigen auf, was sich dahinter versteckt: elitäre Projekte, die mehr Aktionismus sind, als dass sie die Wurzeln von Problemen angreifen, und die dabei mehr die Interessen „der Märkte“ als die der Menschen im Auge haben, deren Leben durch die neue „Globalisierung der Menschen“ zerstört oder zumindest gravierend verändert wird. Ohne jene Menschen in die Ideen einzubinden, die aus ihrem Umfeld, ihrer sozialen und kulturellen Heimat gerissen werden sollen. Und ohne mit den Menschen zu sprechen, die mit vollkommen neuen Kulturen, deren Werte unter Umständen konträr zu den eigenen stehen, konfrontiert werden, deren soziale Netze zusätzlich belastet werden, die Angst um Lohnniveau und Altersversorgung haben.

Ich bin selbst seit über 20 Jahren mit einer Migrantin verheiratet. Wir hatten ungefähr 10 Jahre den Lebensmittelpunkt in Asien, danach in Deutschland, leben nun in Afrika. Sie lernte die Sprache und schloss eine zweite Ausbildung erfolgreich ab, da man ihren ausländischen Uni-Abschluss nicht anerkennen wollte. Sie nahm die deutsche Staatsbürgerschaft an. Einmal alle zwei Jahre kommt ihre Familie nach Deutschland, das nächste Jahr fährt sie in ihre Heimat. Ich denke, ich weiß, was Migration ist, welche Probleme damit zusammen hängen, aber auch, welche großartigen Erkenntnisse man selbst daraus ziehen kann. Ich habe auch Flüchtlinge kennen gelernt. Im Sudan, in Thailand, Iraner, Syrer und Palästinenser in Deutschland. Ich kenne eine Menge von Schicksalen. Und die bedrückendste Erkenntnis daraus ist, dass jene, die unsere Hilfe am meisten benötigen würden, am wenigsten davon erhalten.

Und dann sind da die Profiteure der Migrations- und Flüchtlingskrise. Die Briefkastenfirmen in Luxembourg, die hier ein marodes Hotel, das leer steht, für einen lächerlichen Preis kaufen und es dank politischer Verbindungen zu horrenden Preisen für Monate an den Staat vermieten, infolgedessen grandiose Gewinne einstreichen und praktisch keine Steuern dafür zahlen (Allegorie). Während mein Freund Hossein die Mädchenschule im Iran aus seinem versteuerten Einkommen bezahlt und noch nachweisen muss, dass er das Geld wirklich nicht mehr besitzt, oder wenn wir das Studium unserer Nichte in Australien unterstützen wollen oder die Krankheitskosten eines Familienmitgliedes im Ausland übernehmen, muss das alles aus Geld finanziert werden, das x-mal versteuert wurde.

Aber schauen wir uns die Definitionen für „Flüchtlinge“ näher an.

Das Flüchtlingsnarrativ

Es ärgert mich, wie bedeutungslos der Begriff „Flüchtling“ geworden ist, wie beliebig er missbraucht wird, um bestimmte politische Ziele zu erreichen. Es ist das Gleiche wie mit den Begriffen „Flugverbotszone„, „Farbrevolution„, „R2P“ (Schutzverantwortung), „Demokratie„, „Freiheit„, „Freiheitskämpfer“ und vielen anderen. Hinter all diesen Begriffen versteckt sich inzwischen längst eine ganz andere Absicht, als ursprünglich dazu erklärt wurde. Was aber leider für die Flüchtlinge, für die dieser Begriff einmal erschaffen wurde, höchst problematisch ist. Denn wenn die Menschen begreifen, dass der Begriff zu einem politischen Kampfbegriff wurde, leiden darunter jene, die tatsächlich in Not sind und den Schutz als Flüchtlinge benötigen.

Wenn ein syrischer Geschäftsmann mit vier Ehefrauen und 23 Kindern nach Deutschland einreist  und er als Flüchtling bezeichnet wird , dann schadet das den Hunderttausenden, die unter schlimmsten Bedingungen in Lagern rund um Syrien ausharren. Meiner Meinung nach sind die Menschen, die 5.000 bis 10.000 Dollar (wie zuletzt im Fall von Menschen aus Gaza behauptet) für Schlepper aufbringen können, keine Flüchtlinge im Sinne der Menschenrechtskonvention sind. Das heißt nicht, dass man ihnen einen Anspruch auf menschliche Behandlung vorenthalten kann. Sondern das heißt, dass man sie zu den Flüchtlingen bringen muss, die jene Summen nicht aufbringen können, aber in Sicherheit sind, denn jenen darf man auch ihr Recht auf menschenwürdige Bedingungen nicht absprechen. Und so muss man jene, die kein Geld haben, um nach Deutschland zu kommen mit jenen, die das Geld hatten, gleich stellen und gleich behandeln.

Natürlich kann Deutschland nicht alle Flüchtlinge der Welt versorgen. Aber es ist äußerst unfair, gerade jenen einen Vorzug zu geben, die eigentlich zu den Privilegierten gehörten. Das ist nicht weniger als Sozialdarwinismus. Meiner Meinung nach müssten wir definieren, welchen Teil wir zur Linderung der Flüchtlingsproblematik beitragen wollen. Sagen wir 80 Milliarden, oder 100 Milliarden Euro? Und dann gemeinsam mit der UNO darüber nachdenken, wo wir Flüchtlingslager mit diesem Geld so ausrüsten können, damit dort menschenwürdige Hilfe sowohl für die Flüchtlinge, die nach Deutschland kamen, als auch diejenigen, die es nicht geschafft hatten, gewährleistet werden kann. Das würde sofort die Schlepper-Mafia und alle damit verbundenen Verbrechen beenden und gleichzeitig die sozialen Verwerfungen in Deutschland nicht noch stärker werden lassen.

Brain Drain

Allen Ernstes hatte ein Politiker behauptet, dass man anfangs damit gerechnet hätte, dass „die Ärzte“ aus Syrien geflüchtet wären und man diese leicht integrieren und damit die notwendige medizinische Versorgung in Deutschland verbessern könnte. Dies ist nichts anderes als das Stehlen von Ressourcen der Herkunftsländer, so wie einst die Kolonisten Ressourcen, auch Sklaven stahlen, nun ausgebildete Arbeitskräfte. Spezialisten, die auf Kosten des Herkunft-Staates aufgezogen und gebildet wurde, und die dringend in den Herkunftsländer, über die wir Menschenrechtskriege brachten, benötigt werden, um die Länder zu heilen und wieder aufzubauen.

Niemand erklärte, die Aufwände dieser ärmsten Länder für die Ausbildung kompensieren zu wollen. Und niemand erklärte, die Konkurrenz durch billigere Löhne in Deutschland verhindern zu wollen. Dabei sind beide Dinge unterschiedliche Seiten der gleichen Medaille. Durch Verpflichtung der Arbeitgeber, ausländischen Arbeitnehmern höhere Löhne zu zahlen, würde das Lohdumping gemildert und könnte gleichzeitig der Ursprung für Finanzen sein, die zurück in das Herkunftsland fließen. Aber haben sie je von solchen oder ähnlichen Ideen gehört?

Diese Politik des „Brain Drain“, des Abwerbens gerade der Menschen, die in den aufstrebenden und Entwicklungsländern am meisten gebraucht werden, ist zynisch und knüpft an die Politik der verbrecherischen Kolonialausbeutung an.

Die Kritik

Es dürfte nicht erstaunen, dass ausgerechnet Menschen mit Migrationshintergrund den so genannten Flüchtlingen skeptisch gegenüber stehen, was gerade jenen großes Unrecht zufügt, die tatsächlich unter Aufgabe der gesamten Existenz vor Todesgefahr aus ihrem Land geflohen sind. Und dieser Ärger entsteht nicht, wie manche Linken behaupten, weil sie Angst hätten vor der neuen Konkurrenz, sondern weil sie die Behandlung als unfair empfinden, wenn sie an die eigenen Widrigkeiten denken, unter denen sie nach Deutschland kamen und bis sie bleiben durften.

Aber es sind nicht nur die ehemaligen Migranten, sondern viele in dieser Gesellschaft zu kurz gekommenen, ebenso wie jene, die Angst vor Veränderung und Fremden haben, die auf die Barrikaden steigen. In einem Land, in dem Wahlen mit Slogan „kein Risiko eingehen“ gewonnen werden, durfte es nicht überraschen, dass eine Politik der offenen Grenzen, unter der leicht zu widerlegenden Behauptung, alle wären Flüchtlinge, zu gravierenden Konflikten in dieser Gesellschaft führen würde.

Warum werden bewusst Konflikte in der Gesellschaft erzeugt?

Die ehemalige Bundeskanzlerin hatte selbst zugegeben, dass seit Jahren die so genannte „Flüchtlingswelle“ voraussehbar gewesen war. Genau genommen war schon seit dem Bericht des Club of Rome, Anfang der 1970er Jahre abzusehen, dass es irgendwann zu einer Völkerwanderung in Richtung Norden kommen würde, wenn die Ungleichheit nicht bekämpft wurde.

Diese Völkerwanderung war verzögert, weil Gesellschaften, wie die eines Gaddafi in Libyen, mit kostenloser Krankenversorgung und Bildung, und die eines Assad, mit eben dieser, den Menschen eine Perspektive gaben. Gaddafi war sicher brutal gegen seine politischen Feinde, wenn auch nicht bekannt ist, dass er Kritiker mit einer Knochensäge zerstückelte und sie in Säure auflöste, aber dadurch hielt er die Konflikte zwischen den Stämmen des Landes in Schach.

Hafiz al-Assad, der Vater des gerade ins Exil gegangenen Präsidenten hatte ein autoritäres Regime aufgebaut, das die vom Ausland unterstützen Aufständischen grausam bekämpfte, wenn auch die tatsächliche Geschichte der Niederschlagung des Terrorismus in den 1980er Jahren hinter den Grausamkeiten in dem von den USA geführten Krieg gegen Mossul und Rakka verblasste. Und die Bashar nachgesagten Grausamkeiten wurden zeitweise in der Bevölkerung nur mit Lachen quittiert, wurde er doch „Mr. Weichherz“ genannt, ob seiner Weigerung von Flächenbombardierungen.

Der Irak mag unter Saddam Hussein eine Diktatur gewesen sein, aber der ganz normale durchschnittliche Bewohner fühlte sich sicher, bis auf die Zeit des Krieges gegen den Iran, der wiederum maßgeblich von den USA angefeuert worden war. Afghanistan mag eine furchtbar grausame Theokratie gewesen sein, Steinigungen, Enthauptungen, Zerstörung von tausende von Jahre alten Artefakten, verursachten Wut und Entrüstung auch bei mir, aber das Regime reduzierte den Opiumabbau fast auf Null und gab den ganz normalen Menschen Sicherheit, zumindest im Rahmen des Stands ihrer kulturellen Entwicklung.

Mit den verbrecherischen Kriegen, wie dem gegen den Irak, der 1,45 Millionen Menschenleben forderte, das Land ins Chaos stürzte, und die Menschen täglichen Attentaten heute noch aussetzt; mit dem Krieg gegen Afghanistan, das ein Land zerstörte und 17 Jahre politische Entwicklung verhinderte, Hunderttausenden das Leben kostete und die Menschen in Konflikte stürzte; mit der Zerbombung Libyens und der Zerstörung staatlicher Strukturen; mit dem Hetzen von Terroristen auf die einzige säkulare Regierung der Region, Syrien, das Land, in dem alle Religionen ohne Konflikte sicher und in Frieden miteinander leben konnten, das hunderttausenden Flüchtlingen aus Palästina und dem Irak Schutz gewährt hatte; und viele andern Verbrechen des Westens, wurden Hoffnungen der Menschen zerstört. Dies führte dazu, dass viele, die sich die Kosten für Schlepper leisten konnten, ihr Glück im Norden suchten.

Die Frage die sich stellt ist, warum diese ganz klar vorhersehbare Situation offensichtlich bewusst erzeugt wurde einerseits, und warum man andererseits die deutsche Gesellschaft nicht darauf vorbereitet hat, ja im Gegenteil, Teil genommen hat an den Verbrechen der westlichen Weltmächte und ihrer Verbündeten in der Region.

Und als die erwartete Welle eintraf waren es nicht die Kriege, und die Ungleichheit, die dazu führten, die von unserer Regierung bekämpft wurden, sondern es wurden diejenigen bekämpft, die sich vor dieser „Invasion“ wie sie es sehen, ungeschützt ausgesetzt sehen. Was nun passierte ist typisch für die Politik des globalen Establishments, früher so wie heute. Um von dem eigenen Versagen und der eigenen Schuld abzulenken, wurde mit der typischen Politik des „teile und herrsche“ Zwietracht in der Gesellschaft befördert. Nicht die Ursache der Einwanderungswelle wurde diskutiert, sondern die „Unmenschlichkeit“ derjenigen, die sich dagegen versuchten zur Wehr zu setzen.

Immigranten versus Flüchtlinge

Natürlich sind große Teile der pauschal als Flüchtlinge deklarierten Menschen in Wirklichkeit Migranten. Indem die Regierung bewusst die Differenzierung vermeidet, schafft sie es, Linke gegen Rechte, Progressive gegen Konservative zu hetzen. Nachdem Zeitungen wie die BILD über Jahre Islamisierung als Gefahr an die Wand gemalt hatten, wurden plötzlich ablehnende Haltungen gegenüber einer Masseneinwanderung als „Hasspredigt“ und ihre Vertreter als Neo-Nazis angeprangert, während am nächsten Tag Berichte über angeblich oder tatsächlich Übergriffe von „Flüchtlingen“ gegen Frauen breit ausgemalt wurden.

Darunter litten in erster Linie die wirklichen Flüchtlinge, jene, die in den menschenunwürdigen Lagern im Libanon ausharren, aber auch jene, die vor Lebensgefahr geflohen waren, weil sie keine andere Möglichkeit sahen, aber deren Familie gerade noch das Geld für die Schlepper aufbringen konnte. Sie erhalten keine Chance in westliche Länder zu kommen, oder werden dort mit großen Vorbehalten empfangen. Die fehlende Unterscheidung zwischen Migranten und echten Flüchtlingen wird von Kritikern dem Versuch zugerechnet, das Geburtendefizit in Deutschland durch Migration auszugleichen. In der Hoffnung, möglichst bereits ausgebildete junge Männer und Frauen zu erhalten, die sich, ähnlich wie die erste Generation von türkischen Gastarbeitern, als preiswerte Arbeitskräfte in die Gesellschaft eingliedern.

Dies ist für die Herkunftsländer natürlich verheerend. Dieser Braindrain, oder auch „Muscledrain“, der durch die genannte Politik erzeugt wird, kämen denn ausgebildete Fachkräfte oder auch nur einfache Handwerker nach Deutschland, verhindert die Entwicklung in den Herkunftsländern, und führt andererseits dazu, dass die Auswanderungswelle weiter ansteigen wird, weil die Menschen zu wenige Aussichten sehen, dass sich die Situation im Land entwickelt. Ein Signal, in dieser Richtung, das von den Meisten überhört wurde, war der Aufruf des Ex-Präsidenten von Afghanistan, Hamid Karzai, Flüchtlinge sollten nach Afghanistan zurück kehren um zu helfen das Land aufzubauen.

Statt Flüchtlinge aus anderen Ländern und Kulturen als vorübergehende Gäste zu betrachten, wurde uns erklärt, sie würden dauerhaft unsere Kultur „bereichern“ und die Probleme der niedrigen Geburtenrate der Deutschen lösen. Eine vollkommen irre Annahme, von der ich in keiner Weise begreifen kann, wie sie von so genannten Linken übernommen werden konnte. Den Menschen, die gestern noch bereit waren, auch Einschränkungen hinzunehmen, um hilfsbedürftigen Menschen zu helfen, wurde nun erklärt, dass eine große Gruppe billiger Arbeitskräfte in die Gesellschaft integriert werden sollte. Was besonders den großen Unternehmen die Hoffnung gab, nach Zeitarbeit, Arbeitsrechteabbau, Leiharbeit, einen weiteren Hebel zu erhalten, um das in Deutschland existierenden Lohndumping weiter führen zu können. Angeblich soll also die Einwanderung nicht das Problem der „Flüchtlinge“ lösen, sondern das von Deutschland.

Und niemand sieht darin einen Widerspruch, wenn einerseits die Ablehner der Massenmigration als Rassisten und Neonazis bezeichnet werden, weil sie sich nicht um die Schicksale der armen „Flüchtlinge“ kümmern. Während gleichzeitig die Herkunftsländer geschwächt werden, weil ihnen die besten und aussichtsreichsten Menschen genommen werden sollen, um die deutschen Probleme zu lösen, und wenn man sie behandelt wie Kolonien.

Die Lösungen für Immigrationsgegner

Die Migrationsgegner, allen voran die AfD stellen die Abschiebung der illegalen Migranten in den Mittelpunkt ihrer Migrationspolitik. In den USA und den meisten anderen Staaten droht ihnen außerdem eine Geld- oder oft auch Haftstrafe, bevor sie abgeschoben werden. Strafen sollen abschrecken, was aber bewiesenermaßen selbst in den USA nicht wirkt. Nicht wenige Illegale, die aus Deutschland abgeschoben werden, kommen nach wenigen Monaten wieder. Sie haben während der ersten Reise so viel gelernt, dass sie meist keine Schlepper mehr benötigen. Und sie kennen die Schwächen des Systems noch besser.

Der wichtigste Grund aber, warum Abschiebung mit oder ohne Bestrafung für die illegale Einreise alleine überhaupt nichts bewirkt ist die Tatsache, dass sie nichts an den Fluchtursachen ändert. Weiter werden Länder mit Regime-Change Politik destabilisiert, mit Sanktionen gefoltert und mit Bombardierungen zerstört. Heute ist es der Jemen, morgen kann es der Iran sein. Übermorgen tauchen plötzlich wieder Terroristen „aus dem Nichts auf“, mit nagelneuen Toyota Pick-Ups ausgerüstet, und mit Waffen, deren Ursprung man sehr wohl kennt. Und ob die Aussage von Elon Musk im Oval Office, neben dem neuen US-Präsidenten Trump, dass man nicht mehr so viel RegimeChanges mehr organisieren wolle, umgesetzt wird, bleibt abzuwarten.

Was die drohende Abschiebung lediglich bewirkt ist das häufige Abtauchen in die Illegalität. Mit drohender Ausbeutung durch Unternehmen und Privatpersonen, die die Situation ausnutzen, mit Druck auf den ersten Arbeitsmarkt und mit drohender Not-Kriminalität.

Deutschland weigert sich, mit „diktatorischen Regimen“ (außer jenen, welche als Investoren für die deutsche Industrie willkommen sind) zusammen zu arbeiten, verhängt sogar Sanktionen, welche in erster Linie die breite Masse trifft und zu noch mehr Flüchtlingen führt. Statt zu verhindern, dass Baumaterial, Werkzeuge, Handwerker in diese Länder kommen, um das Land wieder aufzubauen, müsste genau das gefördert werden. Und zwar nicht nur für die Gebiete, die unter Kontrolle der derjenigen sind, welche im Sinne der westlichen Agenda arbeiten. Sondern für das ganze Land.

Und wenn die kräftigen männlichen Flüchtlinge im wehrfähigen Alter noch keine Ausbildung durch das Ursprungsland erhalten haben, sollten wir das nachholen, bevor wir sie abschieben. Aber nicht erst die deutsche Sprache fordern um sie hier als billige Arbeitskräfte auszubeuten, sondern mit einer Ausbildung in ihrer eigenen Sprache, um den Herkunftsländern echte Hilfe durch Fachkräfte zukommen zu lassen.

Was wäre wirkliche Hilfe?

Ein großer Teil der so genannten „Flüchtlinge“ sind Menschen, die gekommen sind, weil sie bessere wirtschaftliche Aussichten erhofften. Sie gaben dafür viel Geld aus, und man kann vielleicht erraten, wer hinter der Propaganda steckte, die viele Menschen dazu verführte, ihr Vermögen für Schlepper auszugeben. Was eine wirkliche Hilfe für diese Menschen gewesen wäre, und gleichzeitig eine Hoffnung für die wirklich Hilfsbedürftigen in Flüchtlingslagern in und um Syrien zum Beispiel, wäre eine Politik, die sie fit macht ihren eigenen Ländern zu helfen. Was wichtiger gewesen wäre als die deutsche Sprache zu lernen.

Wichtig für sie wäre, wie bereits gesagt, Qualifizierung oder Verbesserung der Qualifizierung mit dem Ziel, die Migranten für ihre Herkunftsländer noch interessanter zu machen, und ihnen dort eine Aussicht auf wirtschaftlichen Erfolg zu geben. Das in Verbindung mit deutschen Unternehmungen, die ihrerseits ein Interesse haben können, in den Herkunftsländern Produkte abzusetzen.

Mikro- oder Kleinkredite vergeben mit dem Ziel, den Menschen eine neue Existenz in den Herkunftsländern zu ermöglichen. Und schließlich die Menschen zurück zu bringen. Und mit jedem zurück Gebrachten wiederum sollte ein echt hilfsbedürftiger Flüchtling nach Deutschland gebracht werden, oder sollten Flüchtlinge in Lagern unterstützt werden, aber nicht um ihn sie zu integrieren, sondern um sie medizinisch zu behandeln, aufzubauen, zu motivieren, wieder zurück in das Herkunftsland zu gehen, sobald dort die Gegebenheiten geschaffen wurden.

Es muss eine Migrationspolitik in Abstimmung mit den Herkunftsländern vereinbart werden, nicht nur mit korrupten Eliten. Und wie konnte man es verantworten, Ärzte aus Syrien anzulocken, während das Land durch den Krieg eine der größten Gesundheitskrisen der Geschichte durchmachte?

Wenn man es genau betrachtet ist die „Flüchtlings„-Diskussion auf Seiten der Regierung und mancher linken Gruppen zynisch und heuchlerisch. Noch schlimmer ist vielleicht, dass die Diskussion von der Frage nach den wirklichen Ursachen ablenkt, und damit verhindert, dass sich Deutsche, Progressive und Konservative, Linke und Rechte, gemeinsam überlegen, welche Rolle das Establishment, die Elite, in dem Drama spielt, das sich derzeit in Teilen der Welt abspielt, und von dem ein Hall inzwischen bis zu uns klingt, und zu immer häufigeren Attentaten von oft „Unzurechnungsfähigen“ führt.

Deutschland braucht Migration?

Ich stimme der Behauptung begrenzt zu, dass Deutschland Immigration benötigt. Aber die Art und Weise, wie das Establishment versucht, die Diskussion über die Modalitäten einer Immigrationspolitik zu umgehen, und im Gegenteil die Immigration und Flüchtlinge als Werkzeug benutzte, Zwietracht in der Gesellschaft zu säen, um von eigenen Fehlern abzulenken, ist schäbig. Teile und Herrsche in Perfektion. Dadurch wird auf Jahre die Diskussion über Migration belastet werden. Und niemand redet davon, eine solche Politik mit den Herkunftsländern abzusprechen.

Auch die Diskussion über eine kontrollierte Migration mit einem entsprechenden Gesetz verfehlt das Ziel. Zuerst stahlen wir die Rohstoffe, dann zerbombten wir die Länder, und schließlich stehlen wir Ihnen die Möglichkeit, eine nachhaltige Bevölkerungsentwicklung zu planen. Aber gleichzeitig sollen Gesellschaften bzw. Staaten zerstörende Maßnahmen nun nicht mehr nur durch „Regime-Change“-Politik, sondern über globale Pakte legitimiert werden.

Wenn wir eine bewusste Unterstützung der Herkunftsländer unternehmen, und die Milliardenindustrie der „Flüchtlingshilfe“ in Deutschland umleiten dahin, wo sie wirklich benötigt wird, werden sich automatisch Menschen finden, welche ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland suchen werden, und die kompatibel mit unseren Vorstellungen des Zusammenlebens sind.

Aber natürlich sind alle diese Gedanken diametral einer in den letzten Jahrzehnten entstandenen einflussreichen Menschenrechtsindustrie entgegengesetzt. Vielleicht wäre es an der Zeit hier einmal mit einer Kettensäge vorzugehen, und echte, ehrliche und wirkliche Hilfe zu leisten, die sich für unsere eigene Wirtschaft auszahlen wird.


Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wieder. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.

Jochen Mitschka ist Erster Vorsitzender des Vereins „Der Politikchronist e.V.“: https://www.politikchronist.org/

Er ist Herausgeber der TKP-Jahrbücher  „Chronologie einer Plandemie“  mit allen Artikeln von TKP, die in den Jahren von 2020 bis 2023 erschienen sind.


Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten um Unterstützung.

Folge TKP auf Telegram und GETTR



Genesener Fico trifft Orbán und Vučić zu Gesprächen über Migration, Ukraine und Zusammenarbeit

Orbán in Brüssel zu wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit, Migration und Verteidigung

Nach Niederlanden beantragt Ungarn Ausnahme für EU-Migrationspolitik</p>

13 Kommentare

  1. Manfred Mueller 17. Februar 2025 um 11:19 Uhr - Antworten

    Alles teilweise richtig. Offensichtlich wird bei Migration gehauchelt. Der wichtigste Fluchtgrund ist das zu rasche Wachstum der Bevölkerung, das wird hier gar nicht erwähnt. Woher hat die hamas die ganzen Kämpfer? Der IS? etc… Gunnar Heinsohn: wenn 10 junge Männer um einen Posten streiten wird geschossen. Oder einer der 5 Söhne wird eben nach Europa / USA geschickt, Geld verdienen. An der Bevölkerungsexplosion sind die Leute aber selber schuld, was sollten wir daran ändern? Das Elend dieser Leute haben wir nicht zu verantworten, weder moralisch noch juristisch. Man kann ihnen helfen, muss aber das Grundproblem beachten: Je mehr Hilfe desto mehr Kinder desto mehr Probleme in der Zukunft wenn diese Kinder 20 Jahre alt sind. Die meisten sogenannten Flüchtlingshelfer sind nur angeblich „Linke“, in Wirklichkeit sind die meisten schlicht Versager, die sich im Umgang mit den Flüchtlingen soziales Prestige und neuerdings viel Geld erwerben. Brauchen wir diese Zuwanderung? Ich meine nein, weil folgender Effekt eintritt: die eigenen jungen Leute studieren irgend ein „weiches “ Fach und spielen sich ohne irgendeine tiefere Kenntnis von Physik, Mathematik, Geologie plötzlich als „Klimaschützer“ oder „Energieberater“ auf. Andere werden, ohne irgendwann ernsthaft gearbeitet zu haben „Integrationsberater“. Diese Leute sind für ein Ingeneursstudium schlicht zu untalentiert, angemessen wäre eine Lehre. Da würden die gebraucht. Ich habe jahrezehntelang Erfahrung am Bau mit zum Teil ganz guten lieben Kollegen aus dem Ausland, Griechen, Türken, Serben, Kroaten, Arabern, Russlanddeutschen. Allenfalls einige Russlanddeutsche können mit einem deutschen oder österreichischem Facharbeiter mithalten. Qualität, Produktivität, Kollegialität sinken seit Jahrzehnten, je mehr Ausländer auf der Baustelle desto unangenehmer wird das. Gerade bei Kollegen mit Macho Mentalität ist das sehr anstrengend. Sobald die irgendwas können müssen die Chef spielen. Da ist keine Kollegialität mehr. Die verschiedenen Volksgruppen halten zusammen, der Türke hilft dem Türken und schimpft über den Russen. Sie freuen sich wenn der andere einen Fehler macht und denken nicht daran dass sie um Grunde alle für eine Firma arbeiten und sie nicht gegeneinander, sondern miteinander arbeiten sollen. Dann kommt möglicherweise noch ein „Coach“ der selber keine Ahnung hat, was da in der Firma gemacht wird und soll genau das erklären…an Migranten kann man viel verdienen, viele der sogenannten Flüchtlinge werden gandenlos ausgebeutet, tags Bürgergeld, abends für 5 Euro die stunde schwarz putzen…. Insgesamt aber denke ich zieht die Zuwanderung das Niveau stetig nach unten…

    • Varus 17. Februar 2025 um 12:50 Uhr - Antworten

      Die meisten sogenannten Flüchtlingshelfer sind nur angeblich „Linke“, in Wirklichkeit sind die meisten schlicht Versager, die sich im Umgang mit den Flüchtlingen soziales Prestige und neuerdings viel Geld erwerben.

      Dennoch begreifen die sich selbst als Linke – wenn die eigenes Geschlecht ganz beliebig verkünden dürfen, dann die politische Richtung erst recht. Die Murks-Studienrichtungen sind komplett absurd, dennoch Mehrheiten rulez – wenn viele Leute Murks mitmachen, setzt es sich durch. Irgendwann kracht es und dann regieren Notwendigkeiten. Auch der Michel versteht dann, dass man nach dem Interesse handeln muss – nicht gerade jene holen, die kein Land haben will, sondern gerade jene, die jedes Land begehrt.

      Ein britischer TV-Moderator sagte kürzlich – ihm wäre es lieber, würde statt Starmer Putin das Land regieren…

    • Jochen_M 17. Februar 2025 um 13:07 Uhr - Antworten

      Ich lebe in Afrika und kenne Familien a) mit 11 Kindern und b) mit 2 Kindern. Je ärmer Familien sind, desto größer ist die Chance, dass eines der Kinder in der Lage sein wird, die Eltern einmal im Alter zu versorgen, angesichts fehlender Rentenversicherung. Daher hat der Staat auch begonnen, für Senioren ein „Bürgergeld“ ohne irgendwelche Auflagen einzuführen. Ist zwar winzig, aber für die Ärmsten ein guter Anfang.

      In Palästina ist die Geburtenrate so hoch, weil die Menschen, und das ist nicht zynisch gemeint, davon ausgehen, dass ungewiss ist, wer überlebt und was aus den Kindern wird, wer für die Eltern wird sorgen können.

      Sobald man in den Mittelstand kommt, egal ob in Namibia,k Südafrika oder zu Palästinensern außerhalb der von Israel besetzten palästinensischen Territorien, sehen wir die Ein- oder Zweikindfamilien.

      Das wichtigste Mittel, um einen UNERWÜNSCHTEN Bevölkerungszuwachs zu verhindern, ist Industrialisierung und Wohlstandserhöhung.

      „Ein Beispiel dafür ist die Studie von Rainer Tetzlaff, die den Zusammenhang zwischen Entwicklungsfortschritt und Bevölkerungswachstum untersucht. Die Studie zeigt, dass wirtschaftliche Entwicklung und Wohlstandserhöhung oft zu einer Verringerung der Geburtenraten führen, da bessere Bildung und Gesundheitsversorgung sowie wirtschaftliche Sicherheit dazu beitragen, dass Familien weniger Kinder haben.

      Ein weiteres Beispiel ist die Analyse von Hermann Troger, die demografische Entwicklungen und gesellschaftliche Phänomene untersucht. Diese Studie zeigt, dass in Industrieländern, in denen der Wohlstand höher ist, die Bevölkerungszahlen relativ stabil bleiben, während in Entwicklungsländern mit niedrigem Wohlstand die Bevölkerungszahlen weiterhin stark wachsen.

      Diese Studien verdeutlichen, dass Wohlstandserhöhung und wirtschaftliche Entwicklung wichtige Faktoren sind, die das Bevölkerungswachstum beeinflussen können.“

      • Manfred Mueller 17. Februar 2025 um 16:13 Uhr

        Studie hin oder her – mein Vertrauen zu sogenannten Sozialwissenschaftlern hat die Jahre über stetig abgenommen. Ich glaube eben nicht dass die Ursache für kleine Familien in der Industriealisierung zu suchen ist sondern vielmehr in Aufklärung und der Verfügbarkeit von Verhütungsmittel. Der „Pillenknick“ zeigt das ja deutlich. Es hatte sich nichts an den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geändert: aber die Pille war da und Verhütung war plötzlich einfach. In Palästina, soweit ich das von Bekannten mitbekomme – ich kenne mich aber nicht wirklich aus – ist es die Ideologie der Regierung die den Leuten sagt: viele Kinder, wir müssen ein großes starkes Volk werden, siehe die Mullahs in Iran, von 30 Milllionen zu Schah Zeiten auf 90 Millionen heute, eine Verdreifachung innerhalb von etwa 40 Jahren……..auch Mao in China hatte diese Politik der Bevölkerungsvermehrung, aus einem 250 Millionen Volk wurde ein Milliarden Volk. Später haben die wohl gemerkt, welche kathastrophalen Konsequenzen das hat und es kam die strenge „Ein Kind Politik“, bei wiederum noch kaum veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedigungen. Steigender Wohlstand für Einzelne kommt natürlich wenn es weniger Kinder gibt, weil der vorhandene Wohlstand auf weniger Menschen verteilt werden muss. Es steigen Bildungsniveau, mehr Geld und Sorgfalt für Ausbildung, das bedeutet höhere Produktivität, bessere Qualität, mehr Wohlstand. Jetzt die entscheidende Frage: warum erzählen mir Missionare dass bis in die 2000 er Jahre immer „Verhütung Verhütung Verhütung“ gepredigt wurde und seit den 2000er Jahren nicht mehr? Stimmt das, haben Sie da Einblick in Afrika? Ich denke: schwache Regierungen fördern das Elend, genau wie Sie schreiben: Teile und Herrsche. Die einfachste Methode Elend zu erzeugen, ist ein rasches Bevölkerungswachstum, egal wie, sei es durch Geburten oder durch Zuwanderung. Nochmals: die Pfaffen und die heutigen sogenannten „Linken“ haben kein Interesse an einer wohlhabenden Gesellschaft, im Gegenteil: die lieben das Elend, die leben davon. Ein voller Bauch braucht nämlich keinen Traumtänzereien von einer goldenen Zukunft die irgendwo hinter der Apokalypse liegt…mfG M.M

  2. triple-delta 17. Februar 2025 um 10:34 Uhr - Antworten

    Dieses Thema ist so alt, dass man dazu sogar von Engels was lesen kann.

    Die irische Einwanderung

    [320] Wir erwähnten schon mehrere Male gelegentlich der Irländer, die sich nach England hinübergesiedelt haben, und werden die Ursachen und Wirkungen dieser Einwanderung jetzt näher zu erörtern haben.

    Die rasche Ausdehnung der englischen Industrie hätte nicht stattfinden können, wenn England nicht an der zahlreichen und armen Bevölkerung von Irland eine Reserve gehabt hätte, über die es verfügen konnte. Der Irländer hatte daheim nichts zu verlieren, in England viel zu gewinnen, und seit der Zeit, daß es in Irland bekannt wurde, auf der Ostseite des Georgskanals sei sichre Arbeit und guter Lohn für starke Arme zu finden, sind jedes Jahr Scharen von Irländern herübergekommen. Man rechnet, daß bis jetzt über eine Million auf diese Weise eingewandert sind und jährlich noch an fünfzigtausend einwandern, die sich fast alle auf die Industriebezirke, namentlich die großen Städte werfen und dort die niedrigste Klasse der Bevölkerung bilden. So sind in London 120000, in Manchester 40000, in Liverpool 34000, Bristol 24000, Glasgow 40000, Edinburgh 29000 arme Irländer.23 Diese Leute, fast ohne alle Zivilisation aufgewachsen, an Entbehrungen aller Art von Jugend auf gewöhnt, roh, trunksüchtig, unbekümmert um die Zukunft, kommen so herüber und bringen alle ihre brutalen Sitten mit herüber in eine Klasse der englischen Bevölkerung, die wahrlich wenig Reiz zur Bildung und Moralität hat.

    • Manfred Mueller 17. Februar 2025 um 12:49 Uhr - Antworten

      Dann lesen Sie mal weiter über das Elend der Arbeiter damals…..von wegen starke Arme die gebraucht würden… nicht umsonst entand der begriff „industrielle Reservearmee“….Lesen Sie weiter Jack London „In den slums…“ die Pfaffen und die heutigen sogenannten Linken lieben das Elend, sie sehen darin ihre Existenzberechtigung, ich dagegen will es nicht erleben…mfg M.M

    • Fritz Madersbacher 17. Februar 2025 um 22:55 Uhr - Antworten

      @Manfred Mueller
      17. Februar 2025 um 12:49 Uhr
      Sie bevorzugen offenbar ein Greisenasyl Europa mit seinen schrumpfenden „autochthonen“ Bevölkerungen, in dem dank gesunkener Geburtenraten immer weniger Menschen im produktiven Alter zu einem immer noch höheren Anteil für die Pflege der stark anwachsenden Anzahl von Greisen benötigt werden. Sie müssen ein paar Fakten mehr in Ihre Überlegungen miteinbeziehen, die auf Ihren „anekdotischen“, emotional gefärbten Erfahrungen beruhen, aber nicht Allgemeingültigkeit beanspruchen können …

  3. Andreas I. 17. Februar 2025 um 9:52 Uhr - Antworten

    Hallo,
    von dem normalen Maß an Migration abgesehen,
    wo kamen die Flüchtlingswellen her?

    Jugoslawien und da hatte die BRD nicht nur nicht versucht, den Krieg zu verhindern, sondern sogar mitgemacht.

    Libyen (aus Nordafrika gab es eine relativ konstante Migration, aber eine Flüchtlingswelle kam aus Libyen) und den Krieg hatte die BRD nicht mitgemacht, aber auch nicht versucht, den Krieg zu verhindern.

    Syrien und da hatte die BRD nicht nur nicht versucht, den Krieg zu verhindern, sondern sogar mitgemacht.
    ,,Sanktionen“ gegen Syrien, Bundeswehr-Tornados in syrischem Luftraum, Maschinengewehre und Panzerfäuste an die SDF (syrische Kurden, die sich dann mit USA verbündeten)
    Und damit wäre ich bei folgendem im Artikel:

    ,,Allen Ernstes hatte ein Politiker behauptet, dass man anfangs damit gerechnet hätte, dass „die Ärzte“ aus Syrien geflüchtet wären … Dies ist nichts anderes als das Stehlen von Ressourcen der Herkunftsländer“

    Und das war Teil des Krieges gegen Syrien, den auch die BRD mitmachte. Selbstverständlich verkaufte Madame Merkel das als humanitäre Aktion, aber es ging darum, Syrien zu destabilisieren.

    Und dann Ukraine und da hatte die BRD nicht nur nicht versucht, den Krieg zu verhindern, sondern sogar mitgemacht.
    Minsker Abkommen, ,,Sanktionen“ gegen Russland, Waffenlieferungen an Kiew
    Und diese BRD, die bei einem Teil der Kriege nicht versucht hat, sie zu verhindern, und bei einem Teil der Kriege sogar mitgemacht hat, diese BRD ist zwar leider nur eine parlamentarische Demokratie, so dass Parlamentarier und Regierungspolitiker entscheiden, aber immerhin sind die Parteien gewählt.
    Also entweder die Mehrheit der Deutschen will Flüchtlingswellen oder die Mehrheit der Deutschen ist überfordert, Ursache und Wirkung Krieg→Flüchtlinge zu begreifen.

  4. Peter-Schmidt-News 17. Februar 2025 um 2:56 Uhr - Antworten

    Da meine Frau ebenfalls eine gut integrierte Migrantin ist, erlaube ich mir zu sagen: Ein guter Artikel, der zur Lösung der Flüchtlingskrise, die Bekämpfung der Fluchtursachen als gutes Mittel beschreibt!
    Ich möchte zur Lösung des Problems noch eine wichtige Komponente hinzufügen: Grenzen schließen/ sichern!
    Auf diese Weise [Fluchtursachen bekämpfen plus Grenzen sichern] sind wir in der Lage, illegale Migration von Flüchtlingen zu trennen. Damit haben wir nicht „nur“ die Probleme der Flüchtenden gelöst, sondern, und darauf haben wir sicher auch ein Anrecht, unsere eigenen Probleme, die als Folge ungehinderter / illegaler Migration entstehen.

  5. Jan 16. Februar 2025 um 23:54 Uhr - Antworten

    Diese Diskussion ist längst gelaufen, der Autor weiß es nur nicht, die Debatte findet auch nicht wirklich öffentlich statt, geheim ist sie aber ebensowenig.

    Wir stecken in Degrowth. Das bedeutet, wir werden nicht mehr jede Bergspitze verstädtern und überdachen können. Im Gegenteil wird der Lebensstandard abnehmen. Um nicht in eine technische Bronzezeit zu fallen, will man unsere Hochkultur auf urbane Zentren konzentrieren. Europa wird auf die industrielle Banane reduziert, darum Ringe von Peripherie.

    Man will überhaupt gar keinen Leuten helfen! Im Gegenteil will man die durch unsere Kultur weggefallene natürliche Selektion kompensieren. Es ist völlig gewollt, die reichsten, klügsten und aggressivsten Männer in die urbanen Zentren zu lassen! Diese üben einen Druck auf die anderen Männer aus, die Frauen haben mehr Auswahl und dies steigert den Durchnitts-IQ. Alte eugenische Strategie. Die Männer dürfen sich dafür untereinander vergnügen. In China hat Ähnliches gut funktioniert, daher sind die chinesischen Ingenieure oder Musiker heute besser als die Europäer!

    Außerdem arbeiten Migranten für weniger Lohn als Europäer. Dafür erhalten sie den Aufenthaltstitel. Das senkt die Lohnkosten. In Deutschland sorgt das für ein Dumping, das Frankreich und die PIGS zerstört und zu den Handelsungleichgewichten mit den USA führt. Das ist Machtpolitik!

    • Varus 17. Februar 2025 um 3:22 Uhr - Antworten

      Europa wird auf die industrielle Banane reduziert, darum Ringe von Peripherie.

      Wenn ich die Ansprüche und den Lebensstil der Mittelschicht in Polen sehe, habe ich den Eindruck, dass sie dort die hiesige verarmende Mittelschicht überholt. Unter PiS gab es ein Jahr, in dem Polen prozentual mehr BIP-Wachstum hatte als China (wie stolz wurde man dort darauf!) – unter Tusk wurde es etwas ausgebremst.

      Richtig wäre also: Die einstige industrielle Banane hat sich selbst reduziert – und immer noch kreisen Michel-Gedanken um krude „Weltrettungen“.

  6. Varus 16. Februar 2025 um 20:09 Uhr - Antworten

    Meiner Meinung nach müssten wir definieren, welchen Teil wir zur Linderung der Flüchtlingsproblematik beitragen wollen. Sagen wir 80 Milliarden, oder 100 Milliarden Euro?

    Wenn der Autor aus seinem Privatvermögen 100 Milliarden auf den Tisch legen wird, dann 100 Milliarden. Ansonsten gibt es so viel Geld in der Kasse nicht – nach so viel Ärger und verpulverten Milliarden will ich künftig 0,00 ausgeben. Zitat Trump: „Sucht Euch anderen Trottel!“

    • Jochen_M 17. Februar 2025 um 12:58 Uhr - Antworten

      Die Zahlen stammen aus Schätzungen der AfD, wie viel Geld für Flüchtlinge innerhalb Deutschlands ausgegeben wurde. Der Artikel stellt die These auf, dass mit der gleichen Menge Geld a) die zehnfache Menge an Hilfe hätte in den Ursprungsländern geleistet werden können und b) die eigene Wirtschaft davon profitiert hätte, weil Menschen, die gelernt haben mit Materialien und Werkzeugen aus Deutschland umzugehen, auch gerne weiter damit arbeiten.

      Während das Geld innerhalb Deutschlands ausgegeben eine Umverteilung vom Steuerzahler auf einige wenige Profiteure bedeutet.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

Aktuelle Beiträge